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Arten von Tonträgern

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Compact Disc (CD)

Die CD wurde 1983 von Sony/Philips entwickelt.
Eine Compact Disc hat einen Durchmesser von 120 mm. Das Problem bei der digitalen Aufzeichnung von Musik ist die große Datenmenge, die es zu speichern gibt. Bei der CD werden die bits mit einem Laser abgetastet und nicht mit einem Magnetkopf. Der Laser kann viel kleiner fokussiert werden. Auf eine CD passen 15 Milliarden bits, was 74 min. Stereo-Musik entspricht.
Auf der CD sind 0 und 1 durch Vertiefungen in der Aluminiumschicht im inneren der bis zur Aluminiumschicht durchsichtigen Plastikscheibe repräsentiert. Das Abspielgerät erkennt nun, wo der Laserstrahl reflektiert wird und wo nicht. Danach folgt der gleiche Prozeß wie beim DAT zur Umwandlung in ein analoges Musiksignal.
Der Vorteil bei optischen Speichermedien ist, daß die Abnutzung durch oftmaliges Abspielen gleich Null bleibt, da nichts durch den Lichtstrahl verändert werden kann. Magnetische Quellen werden bei jedem Mal abspielen schwächer magnetisiert.

Mini Disc (MD)

Die Wiedergabe bei der MD ist ähnlich wie bei der CD, nur daß die MiniDisc Technologie ein spezielles Musik-Datenkompressionsverfahren entwickelt hat. (ATRAC; Adaptive Transform Acoustic Coding) Wenn zwei Töne verschiedener Frequenz und Lautstärke auftreten, kann der lautere den leiseren komplett überlagern, und diese überlagerten Töne werden einfach weggelassen, da sie unhörbar sind. Daher ist die MD bei gleicher Musikkapazität kleiner als eine CD.
Die MD kann auch beliebig oft wieder bespielt werden, da die Schicht, die der Aluminiumschicht bei der CD entspricht, mit stärkerer Laserleistung unter magnetischer Einwirkung beschrieben wird.
Das Abspielgerät besitzt außerdem einen mindestens 10 sek. Langen Puffer für die gelesene Musik, da die Stücke auf der MD nicht zusammenhängend sein müssen.



Während der Laser weiterspringt, um zum nächsten Tel des Liedes irgendwo auf der MD zu gelangen, hört man die Musik aus dem Speicher, der nachher wieder aufgefüllt wird.

Digital Versatile Disc (DVD)

Die DVD ist die Weiterführung der Compact Disc. Sie hat den gleichen Durchmesser von 120 mm, jedoch Platz für weitaus mehr Information. Bei DVDs wird ein grüner bis blauer Laser verwendet, der aufgrund der kleineren Wellenlänge im Vergleich zum roten Laser bei der CD noch engere Spuren lesen kann.Außerdem gibt es auch DVDs in mehreren Schichten, d.h. daß nicht nur eine beschriebene Schicht mit Vertiefungrn vorhanden ist, sondern mehrere halbdurchsichtige übereinander. Der Laser liest diese nacheinander und greift einfach durch unterschiedliche Fokussierungen auf die einzelnen Schichten zu. Dadurch werden Kapazitäten, die ungefähr 6 bis 7 Mal so groß sind wie bei der CD, bei gleicher Größe erzielt.
Die DVD wird nicht nur für Musik verwendet, sondern auch für Videos, wobei man verschiedene Tonspuren (Sprachen) und alle möglichen Untertitel wählen kann.
  

von Elaborate Bytes
Siehe auch:
CloneDVD 2 OEM
Nero 9 Multilingual
Alcohol 120% 4.0 Black & Bloody Edition
CD Soft-R Photo (inkl. 2 Rohlinge)
TuneUp Utilities 2009
Nero 8 Multilingual
 
   
 
     
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